
Optimus 930
Diese Optimus 930 300 CP kam aus England zu mir.
Es fehlte nur das Glas, alles andere war vorhanden.
Vor der Aufarbeitung habe ich einen Funktionstest durchgeführt.
Bevor die 930 wieder leuchten durfte, musste ich neue Dichtungen für die Füllschraube und das Pumpenventil einbauen.
Beide waren ausgehärtet. Der originale Einsatz unten in der Pumpe bestand nur aus Gummi, während man z.B. bei Petromax noch eine kleine Messinghülse zwischen Feder und Gummi einsetzt.
Zum Aus und Einbau benötigt man einen sog. Stegventilschlüssel.
Neue Dichtungen und schon stand dem Funktionstest nichts mehr im Wege...
Nach dem alles funktionierte, habe ich die Lampe zerlegt und gereinigt.
Die Messingteile habe ich in einem Ultraschallbad mit heißer Zitronensäure gereinigt und danach den roten Schimmer mit Stahlwolle entfernt
Haube, Tank, Traggestell und Zwischenring habe ich von Hand mit warmer Zitronensäure und einem Küchenschwamm grundgereinigt. Zur eigenen Sicherheit mit Latexhandschuhen und Schutzbrille!
Zur Neutralisierung habe ich alle Teile in einem Eimer mit Seifenwasser getaucht und getrocknet.
Nachdem ich alle Teile gereinigt und ein bisschen poliert habe, ging es an das Zusammenbauen.
Das ging schneller als das reinigen 
Es ist getan
Dann noch schnell etwas Petroleum in den Tank und die 930 leuchtete wieder.
Sicher nicht sooo schön wie bei der Auslieferung, aber nach den vielen Jahren ist das wohl ok.
Was mich und andere Sammler auch stutzig macht, die 930 mit 300 CP wurde mit einer 200 HK Düse und Nadel ausgeliefert, leuchtet damit aber tadellos.
Ich habe ihr schon zum Funktionstest einen originalen OPTIMUS Mantle No. 4 250 CP spendiert.
Spannband und Schrim
Im Sommer erhielt ich das Spannband, im November den Stoffschirm.
Das Spannband klemmt am Tank und lässt sich ohne Werkzeug lösen und befestigen.
Mit dem grünen Stoffschirm kann man die 930 gut als Tischlampe nutzen, keiner wird geblendet.








