821 250 HK Aufarbeitung und Umbau auf Benzinbetrieb

Ziemlich heruntergekommen ist diese 821er Petromax bei mir angekommen.

Ich habe sie komplett zerlegt. Alle Anbauteile entfernt. Pumpenbodenventil ausgebaut, da dieses hart war.

Die Fülldeckeldichtung war eher Hartplastik als Gummi.

Vergasernadel kaum noch vorhanden, Vergaserdüse auch schon arg in Mitleidenschaft gezogen. Das scheint mir bei dem derart verbogenem Vergaseroberteil auch kein Wunder...

Das Vergaserunterteil wurde auch schon notdürftig mit einer Menge Teflonband eingesetzt. Die Bleidichtung saß bereits außem Vergaser... Oh weh...

Und der Reflektorschirm bot auch einen schlimmen Anblick, er macht den Anschein das die Lampe öfter einem flammenden Inferno ausgesetzt war. Und oder ohne Glas benutzt wurde. Der Reflektorschirm gehört nicht zu dieser Lampe. Er passt überhaupt nicht auf die Haube. Er paßt aber sehr gut auf einer 850er Petromax.

Zu guter letzt blieb der Tonbrenner auf der Strecke.

Was war weiter zu tun, den verrosteten Zentrierboden habe ich mit einer Bürste entrostet, danach mit hitzefestem Silberlack 'lackiert' um dem Rost vorerst den Gar auszumachen...

 

Alle wichtigen Dichtungen wurden erneuert, auf das Vergaserfußventil habe ich verzichtet, da die Lampe keinen Rapidvorwärmer hat!

Der Wendelvergaser ist einem Univergaser gewichen, da ich die Lampe mit Benzin betreiben möchte, Vergaserdüse und Nadel mit der kleinsten PX Größe, 150 HK. Damit sollte/wird die Lampe schön leise leuchten und im Wohnzimmer angenehmes Licht spenden.

Dank der 30h Fix wie Nix Lieferung der bestellten Ersatzteile konnte ich die Lampe auch wunschgemäß mit einem vertikal mattierten Glas versehen.

Die Kombination aus der 150er Bedüsung und einem HK 250 40+ Glühstrumpf, sollte auch bei niedrigem Druck eine angenehme Lichtausbeute bieten und die im Petroleumbetrieb bei 250HK angebenen 6,5h Leuchtdauer leicht übersteigen. Ich tippe das eine Tankfüllung Benzin so für mehr als 10h Licht ausreicht.

 

 

 

 

 

Letztes Update am 29.03.2012 um 20:10 Uhr